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Netanjahu: Der Krieg gegen den Iran verhinderte ein neues Holocaust

Benjamin Netanyahu sprach am 21. April 2026 während der Gedenkveranstaltung zum Yom HaZikaron. (Foto: Flash90)
Natanz, Fordo und Isfahan wurden nicht zu Auschwitz, Majdanek und Treblinka, sagte Benjamin Netanjahu am Gedenktag für Gefallene.

Benjamin Netanyahu sprach am 21. April 2026 während der Gedenkveranstaltung zum Yom HaZikaron. (Foto: Flash90)

Natanz, Fordo und Isfahan wurden nicht zu Auschwitz, Majdanek und Treblinka, sagte Benjamin Netanjahu am Gedenktag für Gefallene.

Gestern beging Israel Yom HaZikaron, den Gedenktag für gefallene Soldaten und Opfer des Terrorismus. Im ganzen Land heulten für zwei Minuten die Sirenen zum Gedenken an 25’648 Soldaten, die im Kampf gefallen sind, sowie an 5313 Zivilpersonen, die bei Terroranschlägen getötet wurden.

Seit der Gedenkfeier im vergangenen Jahr sind 174 israelische Soldaten im Einsatz gefallen und 79 Zivilpersonen durch Terror getötet worden. Zudem sind 54 Veteranen, die im Krieg verwundet worden waren, gestorben.

In einer Rede auf dem Mount Herzl, dem nationalen Militärfriedhof in Jerusalem, sagte Israels Premierminister Benjamin Netanjahu, der Krieg gegen den Iran habe verhindert, was ein neues Holocaust am jüdischen Volk hätte werden können.

«Das Ajatollah-Regime im Iran plante ein neues Holocaust. Sie wollten uns mit Atomwaffen und Tausenden ballistischen Raketen auslöschen. Hätten wir nicht entschlossen gehandelt, könnten die Namen Natanz, Fordo und Isfahan heute wie Auschwitz, Majdanek und Treblinka klingen», sagte Netanjahu während der Gedenkveranstaltung.

Natanz, Fordo und Isfahan sind die Standorte der iranischen Atomanlagen.

Netanjahu fügte hinzu, das geplante Holocaust sei nicht eingetreten, «weil wir gemeinsam mit unserem guten Verbündeten, den USA, diese Vernichtungsmaschinerie gestoppt haben».

«Wir haben eine existenzielle Bedrohung beseitigt», sagte der israelische Premierminister und ergänzte:

«Das ist der Kern dieser Kampagne: sicherzustellen, dass die Lebensader des jüdischen Volkes niemals durchtrennt wird.»