Der deutsche Politologe und Bundestagspolitiker Michael Roth (SPD) sollte ursprünglich am 28. April an der Hertie School in Berlin über Krieg, Frieden und Diplomatie im Nahen Osten sprechen. Nun gibt er jedoch bekannt, dass er ausgeladen worden sei, nachdem Studierendengruppen Störungen angekündigt hatten. Auf X schreibt er:
Ich sollte an der Hertie School Berlin über Krieg, Frieden+Diplomatie im Nahen Osten diskutieren. Nun wurde ich ausgeladen, weil Studierendengruppen Störungen angekündigt hatten. Offenkundig ist meine Haltung zu Israel, jüdischem Leben und Antisemitismus nicht mehr tolerierbar. pic.twitter.com/StlxYGHm5g
— Michael Roth 🇪🇺🇺🇦🇮🇱🇬🇪 (@MiRo_SPD) April 20, 2026
Absage nach Protestankündigungen
Medienberichte zufolge erfolgte die Ausladung nicht durch die Hochschulleitung selbst, sondern durch studentische Veranstalter, nachdem Proteste angekündigt worden waren.
Der Vorfall steht im Kontext anhaltender Spannungen an deutschen Hochschulen rund um Israel, Antisemitismus und die BDS-Debatte.
Die Hertie School erklärte, sie bedaure die Situation und sei grundsätzlich offen für eine spätere Einladung Roths.




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Politologe ausgeladen von Berliner Hochschule – zu israelfreundlich




