Am Sonntag, dem 19. Juli, beteiligten sich mehrere Tausend Demonstranten an einem Marsch, mit dem sie die Errichtung von drei neuen Siedlungen im Norden des Gazastreifens forderten. Die Teilnehmer versammelten sich am Strand von Zikim nördlich des Gazastreifens und zogen anschliessend nach Süden zum Grenzzaun. Dort blickten sie auf das Gebiet, in dem sich bis 2005 die Siedlung Elei Sinai befunden hatte.
An der Kundgebung nahmen rechtsextreme Politiker wie der Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben Gvir, und Finanzminister Bezalel Smotrich teil. Auch einige Politiker des Likud, der Partei von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, waren anwesend.
Viele Demonstranten trugen Anstecker mit der Aufschrift „Gaza gehört uns für immer“ sowie Fahnen, die zum Bau eines dritten Tempels aufriefen, berichtet Charlie Summers in der Times of Israel.
Die Mehrheit der Israelis lehnt neue Siedlungen im Gazastreifen ab. In einer Meinungsumfrage aus dem Jahr 2024 unterstützten lediglich 19 Prozent der Befragten ein solches Vorhaben.


