Laut dem israelischen öffentlich-rechtlichen Sender Kan werden Hamas-Terroristen im NATO-Land Türkei ausgebildet, um künftig Anschläge gegen Israel auszuführen.
Die Terroristen, die in Zivilkleidung auftreten, nehmen regelmässig an Trainings auf öffentlichen Schiessständen teil, wo sie Taktiken und den Umgang mit Handfeuerwaffen erlernen.
Die Hamas-Mitglieder sollen zudem im Einsatz von Drohnen geschult worden sein. Laut Kan hätten sie sogar offizielle Lizenzen erhalten, um in der Türkei Drohnen zu fliegen.
Normalerweise gelten in der Türkei sehr strenge Vorschriften, Registrierungspflichten und oft komplizierte Bewilligungsverfahren für den Betrieb von Drohnen.
Nach Abschluss der Ausbildung in der Türkei sollen die Terroristen nach Libanon, Jordanien und ins Westjordanland verlegt werden, um bei künftigen Konflikten mit Israel Angriffe auszuführen.
Es ist nicht das erste Mal, dass eine Zusammenarbeit zwischen der Türkei und der palästinensischen Terrorgruppe aufgedeckt wird. Bereits im vergangenen Jahr enttarnte der israelische Inlandsgeheimdienst Shin Bet ein vom Iran unterstütztes Geldwäschenetzwerk der Hamas in der Türkei.
Dokumente deuteten darauf hin, dass die Hamas ein Netzwerk von Geldwechslern betrieb, an dem Palästinenser aus dem Gazastreifen beteiligt waren, die in der Türkei lebten. Laut der Zeitung Jerusalem Post sollen türkische Finanzinstitutionen für Terrorzwecke genutzt worden sein.
Über dieses Netzwerk soll die Hamas Milliardenbeträge transferiert haben. Ein grosser Teil des Geldes stammte angeblich aus Zuwendungen des iranischen Regimes.
Im Oktober 2024 verübte ein Hamas-Terrorist einen misslungenen Selbstmordanschlag in Tel Aviv. Die Ermittlungen ergaben, dass der Anschlag in der Türkei geplant worden war.
In den vergangenen Jahren hat die Türkei unter Präsident Recep Tayyip Erdoğan eine zunehmend radikale und antiisraelische Politik verfolgt.
Das bekam auch die Türkin Türkü Avci zu spüren. Weil sie sich in einem Video in sozialen Medien positiv über Israel geäussert hatte, wird sie in ihrer Heimat mit dem Tod bedroht.

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