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„Es endet nie bei den Juden“

Ein palästinensistischer Schimmer ist bei den Krawallen in Frankreich nicht zu übersehen.
Frankreich lernt, wie es sich anfühlt, Jude zu sein: So kommentiert der belgische Philosoph Maarten Boudry die Krawalle in Frankreich. Wer die Juden im Stich lasse, werde bald selbst erfahren, was das bedeutet, argumentiert er in einem vielbeachteten Beitrag auf X, den wir hier in deutscher Übersetzung wiedergeben.

Bald werden wir alle wissen, wie es sich anfühlt, Jude zu sein. In Frankreich wissen sie es bereits.

Es wird die verdiente Strafe dafür sein, dass wir die Juden im Stich gelassen, ihre Warnungen ignoriert, uns gegen sie gewandt haben und sogar Seite an Seite mit ihren Unterdrückern marschiert sind.

Drei Jahre lang seid ihr nützlichen Idioten mit Palästinenserflaggen herumgezogen, habt Palästinensertücher getragen, ‚From the River to the Sea‘ gebrüllt und einen fiktiven Palästinenserstaat als Belohnung für das Massaker der Hamas vom 7. Oktober anerkannt (dich meine ich, Emmanuel Macron). Ihr habt den einzigen jüdischen Staat der Welt boykottiert, das Selbstbestimmungsrecht des jüdischen Volkes (auch bekannt als ‚Zionismus‘) verteufelt und die Blutlüge vom ‚Genozid in Gaza‘ verbreitet.

Habt ihr wirklich geglaubt, das Krokodil würde irgendwann satt, wenn ihr es nur mit genug jüdischem Fleisch füttert? Ihr habt das Monster bloss ermutigt und ihm Appetit gemacht.

Ihr hattet also Angst vor ‚Kolonisierung‘? Seht euch um. Das Einzige, was hier kolonisiert wird, sind unsere eigenen westlichen Städte. Die Palästinenserflagge ist zum Siegesbanner geworden, stolz geschwenkt inmitten der Trümmer geplünderter und verwüsteter historischer Gebäude – ein Symbol des Hasses auf unsere Zivilisation und alles, wofür sie steht.

Es endet nie bei den Juden.

Martin Boudry, 18 Oktober 2006 auf X

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Über den Autor: 
Maarten Boudry, Jahrgang 1984, ist Wissenschaftsphilosoph und Autor aus Flandern. Von 2019 bis 2023 hatte er den Etienne-Vermeersch-Lehrstuhl an der Universität Gent inne; bekannt wurde er als Kritiker von Pseudowissenschaft und ideologischem Denken. Seit dem 7. Oktober 2023 gehört er zu den profiliertesten Stimmen gegen Antisemitismus und für Israel im europäischen Diskurs.