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Eine Londoner Allianz orchestrierte den „globalen Aktionstag“ gegen Israel

Die weltweiten Kundgebungen gegen Israel rund um den dritten Jahrestag des 7. Oktobers wirkten wie spontane Empörung. Eine Recherche von Fox News Digital zeigt jedoch, dass Slogans, Plakate, Blockadetaktiken und Medienstrategie schon Wochen zuvor zentral ausgearbeitet und an Gruppen auf allen Kontinenten verteilt worden waren.

Im Zentrum steht die „Global Alliance for Palestine“. Fox News Digital identifizierte 179 Organisationen in der Koalition, während eine vom Netzwerk veröffentlichte Karte 322 Veranstaltungen an drei Tagen bis Sonntag auflistet. Die Kerngruppe wurde im Juli 2025 in London gegründet und versteht sich selbst als internationale Volksfront für die „Befreiung Palästinas“. Laut den Kampagnenunterlagen sollten die beteiligten Gruppen Stadtplätze lahmlegen, Regierungsgebäude umstellen und Firmensitze blockieren, die als „mitschuldig“ gelten. Wochen vor den Demonstrationen lagen Plakate in sieben Sprachen bereit, dazu Vorlagen für Transparente und Handschilder.

Besonders aufschlussreich sind die Vorgaben zur Kommunikation. Ein „Konzeptpapier“ verlangt eine Sprache, die diszipliniert, glaubwürdig, dringlich und unüberhörbar sein soll, und stellt „institutionelles Schweigen“ als Teil des Problems dar. Unter den empfohlenen Slogans findet sich der Satz, «Israel töte und die Medien rechtfertigten es». Das Papier spricht von einem „Vernichtungskrieg“ und präsentiert den Genozidvorwurf als feststehende Tatsache. Gefordert werden ein vollständiges Waffenembargo und umfassende Sanktionen gegen Israel. Die Allianz verlangt zudem ein Ende der „Besatzung“, ohne zu sagen, ob damit Gaza, das Westjordanland oder der gesamte Staat Israel gemeint ist – eine Unschärfe, die angesichts der Parole „vom Fluss bis zum Meer“ an Gewicht gewinnt. Mehrere Teilnehmergruppen tragen zudem den Begriff „Intifada“ im Namen.

Auch die Führungsriege ist prominent besetzt. Dem internationalen Lenkungsausschuss gehören laut einer Pressemitteilung unter anderem der frühere Labour-Chef Jeremy Corbyn, der ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis, der frühere Sinn-Féin-Vorsitzende Gerry Adams, der palästinensische Politiker Mustafa Barghouti und der frühere südafrikanische Minister Ronnie Kasrils an; Generalsekretär ist Anas Altikriti. Zu den beteiligten Gruppen zählt auch die US-Organisation CodePink, die 1,33 Millionen Dollar vom in Shanghai ansässigen Unternehmer Neville Roy Singham erhalten hat, dessen Netzwerk ein Ausschuss des US-Repräsentantenhauses wegen möglicher Einflussnahme der Kommunistischen Partei Chinas untersucht.

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Quelle: Die vollständige Recherche von Fox News Digital (Englisch): 

Inside the protest playbook to vilify Israel on ‚global day of action‘

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Beispiele antiisraelischer Demonstrationen in Europa aus der vergangenen Woche:

Amsterdam

London

Paris