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Die antidemokratischen Kräfte unter uns: der Einbruch bei Elbit Bern

Die Hermes 900 wird von Elbit Systems entwickelt und für die Schweizer Armee produziert. (Foto: Armasuisse)

Mehrere Schweizer Medien berichten übereinstimmend, dass es am Freitagabend, dem 20. März, zu einem gezielten Einbruch beim israelischen Rüstungsunternehmen Elbit Systems in Bern gekommen ist.

Laut Polizei entstanden dabei Sachschaden von mehreren Zehntausend Franken; betroffen waren sowohl der Eingangsbereich als auch Teile des Inventars. Elbit liefert unter anderem Drohnen an die Schweizer Armee.

Vieles deutet darauf hin, dass es sich nicht um ein gewöhnliches Delikt, sondern um eine politisch motivierte Aktion handelt. Pro-palästinensische Gruppen kritisieren Elbit seit Längerem scharf – zuletzt auch im Rahmen einer unbewilligten Demonstration im Mai 2025. In den sozialen Medien kursiert zurzeit ein Video, das zeigt, wie eine unbekannte Person mit einem Hammer eine Glastür mit der Aufschrift «Elbit Systems Switzerland» zerstört.  Vor diesem Hintergrund geht MIFF DACH („Mit Israel für Frieden, Deutschland, Österreich und Schweiz“) davon aus, dass eine anti-israelische Gruppe hinter der Tat steht.

Als pro-demokratische Institution hält MIFF DACH fest: Friedliche Meinungsäusserungen und Demonstrationen sind legitim – auch dann, wenn sie israelkritisch sind oder aus radikalen und antidemokratischen Milieus stammen. Die Grenze der Rechtmässigkeit ist jedoch dort erreicht, wo Sachbeschädigung, Gewalt oder Bedrohungen von Leben und Eigentum beginnen.

Der Angriff auf Elbit ist nicht nur ein Angriff auf ein Unternehmen, sondern richtet sich indirekt auch gegen die sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit der Schweiz. Wer Infrastruktur beschädigt, um politische Ziele durchzusetzen, verlässt den Boden der demokratischen Auseinandersetzung.

MIFF DACH erwartet eine rasche und vollständige Aufklärung der Tat sowie konsequente strafrechtliche Konsequenzen für die Verantwortlichen.