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PA nutzt Balfour-Jahrestag, um Kindern beizubringen, dass Israel ausgelöscht werden muss

Palästinensische Schülerinnen an einer Schule in Nablus am 9. September 2026. (Symbolbild: Flash90)
Während europäische Steuergelder ins palästinensische Schulwesen fliessen, lernen palästinensische Kinder, dass der jüdische Staat kein Existenzrecht hat.

Einmal mehr zeigt sich, wie die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) historische Gedenktage dazu nutzt, die Hoffnung auf Frieden zu untergraben und der heranwachsenden Generation von Palästinensern Judenhass und Geschichtsfälschung einzuimpfen.

Denn als das palästinensische Schulwesen die Schüler kürzlich über den Jahrestag der Balfour-Erklärung unterrichtete, war die Botschaft unmissverständlich: Israel hat kein Existenzrecht, und das gesamte Gebiet – „vom Fluss bis zum Meer“ – soll arabisch werden.

Die Balfour-Erklärung war eine schriftliche Zusage der britischen Regierung aus dem Jahr 1917, verfasst von Aussenminister Arthur Balfour an Lord Walter Rothschild, einen führenden Vertreter der britischen Juden. Darin erklärte Grossbritannien seine Unterstützung für die Errichtung einer „nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina“.

Die Erklärung wurde zu einer entscheidenden rechtlichen und politischen Grundlage für die zionistische Bewegung und die spätere Gründung des Staates Israel im Jahr 1948.

„Vom Fluss bis zum Meer“ im Klassenzimmer

Dokumentationen der israelischen Organisation Palestinian Media Watch (PMW) zeigen, dass der 109. Jahrestag der Balfour-Erklärung zur blanken Indoktrination palästinensischer Schulkinder genutzt wurde.

An Schulen im ganzen Westjordanland und im Gazastreifen wurden Schüler mit Plakaten fotografiert, auf denen Israel von der Landkarte getilgt und durch die palästinensische Flagge ersetzt war.

  • „Die Balfour-Erklärung ist nichtig“, stand auf einem Plakat.
  • „Das Versprechen wird aufgehoben, und Palästina wird bestehen bleiben“, stand auf einem anderen – neben einer Karte, auf der ganz Israel in den palästinensischen Farben eingefärbt war.
  • Ein Schüler in Gaza hielt ein Schild mit der Aufschrift hoch: „Was mit Gewalt genommen wurde, wird nur mit Gewalt zurückgeholt werden.“

Das offizielle palästinensische Fernsehen berichtete über eine Veranstaltung an einer Schule in Burqin, die gemeinsam mit der Fatah organisiert worden war. Dort trugen Kinder Bilder ehemaliger arabischer Dörfer im heutigen Israel. Der Schulleiter erklärte, es sei die Aufgabe der Lehrer, diese nationalen Werte an die nächste Generation weiterzugeben.

Der Gouverneur von Nablus, Ghassan Daghlas, bekräftigte dieselbe Botschaft an einer Veranstaltung, bei der auf Karten des Nahen Ostens der Name „Israel“ getilgt war.

Das ist keine Erziehung zum Frieden oder zur Zweistaatenlösung – es ist Erziehung zur Zerstörung Israels.

PLO-Führung fordert „Rückkehrrecht“

Die Botschaft aus dem Schulsystem deckt sich mit den Signalen der obersten politischen Ebene. Ahmad Abu Houli, Mitglied des PLO-Exekutivkomitees und Leiter der PLO-Abteilung für Flüchtlingsangelegenheiten, verurteilte die britische Balfour-Erklärung von 1917 als „historisches kolonialistisches Verbrechen“.

Er betonte, die britische Anerkennung eines palästinensischen Staates, die London im September 2025 vollzogen hat, könne das sogenannte „Rückkehrrecht“ niemals ersetzen – gemeint ist die Rückkehr von Millionen Nachkommen jener Araber, die das Gebiet während des Unabhängigkeitskriegs 1948 verlassen hatten.

Wenn palästinensische Führer vom „Rückkehrrecht“ sprechen, meinen sie in der Praxis, dass rund sechs Millionen Nachkommen – die ihren Flüchtlingsstatus über das UNRWA von Generation zu Generation geerbt haben – nach Israel strömen und damit den einzigen jüdischen Staat der Welt von innen heraus auslöschen sollen.

Warum hört man davon nichts in den europäischen Medien?

Während europäische Medien und Politiker unablässig von der Zweistaatenlösung und von palästinensischer „Mässigung“ sprechen, zeigt die Realität vor Ort ein ganz anderes Bild.

Die PA bringt ihren Kindern weiterhin bei, dass die nationalen Rechte der Juden illegitim seien und der Kampf weitergehen müsse, bis Israel von der Landkarte verschwunden ist.

Europa finanziert dieses System massgeblich mit: Über den EU-Mechanismus PEGASE sind seit 2008 rund 3,8 Milliarden Euro an die PA geflossen, unter anderem für die Löhne von Lehrern und Beamten im Bildungswesen. Für 2026 und 2027 hat die EU-Kommission weitere 310 Millionen Euro zugesagt. Das Europäische Parlament verlangte im Mai 2026 bereits zum siebten Mal in Folge, die EU-Gelder an die Entfernung von Hassinhalten aus den palästinensischen Schulbüchern zu knüpfen. Die von der PA zugesagte Lehrplanreform ist jedoch nicht abgeschlossen; selbst die EU spricht lediglich davon, die Umsetzung sei noch im Gange.

Solange die Palästinensische Autonomiebehörde Israel weiterhin aus Schulbüchern, Landkarten und Kinderköpfen tilgt – mit finanzieller Unterstützung unter anderem aus Europa –, wird ein echter Frieden schwer erreichbar bleiben.