Ein jüdischer Bäcker schließt – und Berlin muss sich einer unbequemen Wahrheit stellen. Das ist die Lehre aus dieser Woche, die mit einer aufrüttelnden Nachricht begann.
Die Bäckerei „Babka & Krantz“ in Friedenau, der einzige jüdische Meisterbetrieb Berlins, hat dichtgemacht. Offenbar für immer. Die Inhaber begründen den Schritt in einer Stellungnahme mit einer langwierigen Baustelle vor der Tür, die für Umsatzeinbußen sorgte. Außerdem mit fehlender Unterstützung aus dem Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Und – das ist der entscheidende Punkt – mit „anhaltenden verbalen Übergriffen“. Diese sind offenbar – man kann es sich leider denken – antisemitischer Natur.
Lesen Sie den vollständigen Kommentar von Leonard Laurig in der Berliner Morgenpost.


