Im Bundesland Hessen wurden im Jahr 2025 insgesamt 1’099 antisemitische Vorfälle registriert. Das entspricht einem Anstieg von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr und liegt sechsmal höher als vor dem Massaker vom 7. Oktober.
Auch in der deutschen Hauptstadt blieb das Niveau antisemitischer Vorfälle doppelt so hoch wie vor dem 7. Oktober 2023. Während im Jahr 2024 insgesamt 2’521 antisemitische Vorfälle registriert wurden, ging die Zahl 2025 leicht auf 2’197 zurück.
In Berlin wurden im Jahr 2025 insgesamt 40 gewalttätige antisemitische Vorfälle registriert, darunter auch ein Messerangriff beim Holocaust-Mahnmal.
Jüdische Vertreter warnen davor, dass Antisemitismus in der deutschen Gesellschaft zunehmend normalisiert werde.
«Die Bedrohung jüdischen Lebens ist schlimmer als je zuvor seit dem Holocaust», sagte Uwe Becker, Antisemitismusbeauftragter des Bundeslandes Hessen. Das berichtet die Times of Israel.
Den vollständigen Bericht über den Antisemitismus in Berlin finden Sie hier.

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