In Berliner Bezirk Pankow wurden am Sonntag Graffiti entdeckt, die zum Tod von Juden aufrufen. Gemäss Jüdische Allgemeine entdeckten Mitglieder der jüdischen Gemeinschaft zudem ein Hakenkreuz sowie den Satz «Nur ein toter Jude ist ein guter Jude». Eine Synagoge in Cottbus wurde gemäss Jerusalem Post heute, Montag, mit einem Hakenkreuz beschmiert.
Dies sind nur Beispiele einer Serie antisemitischer Vorfälle in Deutschland in dieser Woche.
🟦 MIFF kommentiert
Es braucht keine komplizierte Analyse, um zu erkennen, was hier auf dem Spiel steht.
Die Situation ist tragisch und erschreckend. Offene Hassbotschaften gegen jüdisches Leben sind zur Gewohnheit geworden. Unsere jüdischen Brüder und Schwestern bewegen sich in einem Klima wachsender Gefahr und Unsicherheit.
Die Schwelle des Erträglichen hat sich für die Mehrheitsgesellschaft stillschweigend verschoben. Anständige Stimmen verurteilen zwar, doch es geschieht wenig.
Über den Autor:
Dr. philos. Jens Tomas Anfindsen unterrichtet seit vielen Jahren in den Bereichen Religion, Philosophie und Ethik. Er ist Leiter von MIFF DACH und Redakteur von Israelfrieden.org.

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