Seit Oktober vergangenen Jahres gilt im Gazastreifen eine Waffenruhe. Diese hat bei vielen Israelis den Eindruck entstehen lassen, Israel habe die Grenzen vollständig unter Kontrolle und die Terrororganisation Hamas stehe kurz vor dem Zusammenbruch.
Doch neue Aussagen hochrangiger Quellen aus den Israelischen Verteidigungsstreitkräften (IDF) zeichnen ein völlig anderes Bild: Hamas ist dabei, massiv aufzurüsten.
Laut einem Bericht der Zeitung Israel Hayom warnen Sicherheitsquellen davor, dass die Ruhe aus Gaza «trügerisch» sei. Hamas nutze derzeit sämtliche verfügbaren Wege – zu Land, in der Luft und über das Meer –, um Waffen und Ausrüstung einzuschmuggeln. Die Terrorgruppe bereite sich auf künftige Kampfhandlungen gegen Israel vor.
Die humanitäre Hilfe als Lebensader
Besonders provokativ erscheint dabei der Missbrauch des humanitären Korridors. Die IDF habe kürzlich mindestens zwei Lieferungen entdeckt, in denen verbotene Materialien zwischen Lebensmitteln und medizinischer Ausrüstung versteckt gewesen seien. Dabei handle es sich nicht um Einzelfälle, sondern um Teil eines zynischen Systems zur Sicherung des Überlebens der Terrorgruppe.
Nach Angaben der Sicherheitsdienste nutzt Hamas die Nothilfe auf vier Arten als Lebensader:
Direkter Schmuggel: Waffen, Munition und Komponenten für die Raketenproduktion werden in Kisten mit legalen Gütern versteckt.
Wirtschaftliche Kontrolle: Hamas beschlagnahmt Hilfsgüter, verkauft sie auf dem Schwarzmarkt und verwendet die Einnahmen zur Bezahlung ihrer eigenen Leute.
Politische Kontrolle: Durch die Kontrolle der Verteilung verhindert die Organisation, dass alternative Verwaltungsstrukturen Fuss fassen.
Geheimdienstliche Zwecke: Kommunikations- und Überwachungstechnik wird unter dem Deckmantel ziviler Hilfe eingeschmuggelt.
Schmuggel mit Drohnen und Containern
Obwohl Israel grosse Teile des Hamas-Netzwerks von Schmuggeltunneln zerstört hat, könnten weiterhin Tunnelverbindungen nach Ägypten bestehen.
Zusätzlich setzt Hamas inzwischen neue Methoden ein, um Waffen und illegale Güter in den Gazastreifen zu bringen. Seit Sommer 2025 nutzt die Terrororganisation Drohnen, um Waffen von ägyptischem Gebiet aus einzuschmuggeln.
Die IDF habe mehrere solcher Schmuggelversuche vereitelt, gehe jedoch davon aus, dass nicht alles abgefangen werde. Zudem habe Hamas eine Methode des maritimen Schmuggels entwickelt, bei der Container an die Küste des südlichen Gazastreifens treiben.
Sogar Blindgänger der IDF – nicht detonierte Granaten – würden inzwischen von Hamas eingesammelt und als Rohmaterial für die Herstellung neuer Sprengstoffe verwendet.
«Kein Weg an neuen Kämpfen vorbei»
Während Israel derzeit stark im Norden gegen die Hisbollah im Libanon gebunden ist und zugleich den Iran aufmerksam beobachtet, wächst in der IDF-Führung die Erkenntnis, dass die Lage im Süden unhaltbar wird. Hamas kontrolliert inzwischen mehr als zwei Drittel des Gebiets, das nicht unter Kontrolle der IDF steht. Die Organisation tritt offen auf den Strassen auf, betreibt Kontrollposten und baut ihre Infrastruktur wieder auf.
Sicherheitsquellen betonen, Israel müsse auf einer vollständigen Entmilitarisierung des Gazastreifens bestehen. Andernfalls bestehe die Gefahr, dass die internationale Kriegsmüdigkeit Hamas genau den Spielraum verschafft, den die Terrorgruppe benötigt, um eine neue massive Konfrontation gegen den jüdischen Staat vorzubereiten.

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Einschätzung: Hamas wird die reale Macht im Gazastreifen behalten





