Wurde während der Dreharbeiten zur vierten Staffel leblos in einem Hotel in Athen gefunden.
Die 52-jährige Dana Eden, Produzentin und Schöpferin der beliebten Dramaserie Tehran, ist während der Dreharbeiten zur vierten Staffel in Griechenland plötzlich verstorben. Tehran zählt zu den erfolgreichsten israelischen Dramaserien und wird international auf Apple TV+ ausgestrahlt.
Im Januar wurde die dritte Staffel der Dramaserie veröffentlicht. Die Serie handelt von einer Mossad-Agentin, die Teheran infiltriert. Die Serie hat sehr gute Kritiken erhalten und wurde vom Spiegel als „hochspannender, moderner Spionagethriller“ gelobt sowie von der Süddeutschen Zeitung als „packend inszenierte Agentenserie mit internationalem Niveau“ beschrieben.
„In den vergangenen Tagen wurde die vierte Staffel der Serie in Griechenland gedreht. Dana reiste selbst dorthin, um die komplexe Produktion genau zu verfolgen“, erklärte der israelische Sender Kan, der an der Produktion der Serie beteiligt ist.
Laut israelischen Medien wurde Eden am Sonntag von ihrem eigenen Bruder leblos in einem Hotel in Athen gefunden. Er hatte begonnen, nach ihr zu suchen, nachdem sie nicht mehr auf Nachrichten reagiert hatte.
Die örtliche Polizei hat eine Anordnung zur Obduktion erlassen. Zudem werden Aufnahmen von Überwachungskameras und Zeugenaussagen von Hotelmitarbeitern gesammelt.
Das iranische Regime hat mehrfach seinen Unmut über die Serie geäußert.
Edens berufliche Partnerin war die Produzentin Shula Spiegel, die die andere Hälfte von „Donna and Shula Productions“ bildete – der Produktionsfirma hinter Tehran und vielen weiteren Werken Edens. Die 52-Jährige galt als eine der produktivsten und erfolgreichsten TV-Produzentinnen Israels.
„Wir sind schockiert und traurig über den viel zu frühen Tod unserer Freundin und Partnerin Dana Eden“, teilte die Produktionsfirma in einer Stellungnahme mit.
Tehran producer and creator Dana Eden has died at 52 while filming the show’s fourth season in Greece. She was found dead Sunday at a hotel in Athens, and the exact circumstances remain unclear, according to The Jerusalem Post and The Times of Israel. pic.twitter.com/97FG8jkyru
— Open Source Intel (@Osint613) February 16, 2026


