Search

Hier finden Sie alle unsere Faktenchecks und Artikel, in denen wir Medien korrigieren.

 

Kein Beistand für Israel beim Genozid-Vorwurf: Merz und Wadephul riskieren Deutschlands Glaubwürdigkeit

Die Bundesregierung will Israel nun doch nicht bei seiner Verteidigung gegen eine Genozid-Anklage beistehen. Aber in Zeiten, in denen das Völkerrecht politisch instrumentalisiert wird, ist Distanz keine Tugend. Es ist eine dieser Berliner Entscheidungen, die im Ton technokratisch daherkommen und in der Wirkung politisch dröhnen. Die Bundesregierung verzichtet auf eine Nebenintervention vor dem Internationalen Gerichtshof im Verfahren Südafrika gegen Israel wegen des Genozid-Vorwurfs in Gaza. Sie hält das für Nüchternheit. In Wahrheit ist es eine Flucht aus der Verantwortung. Lesen Sie den ganzen Kommentar von Stephan-Andreas Casdorff beim Tagesspiegel. 

Lesen Sie den Fall »

Parteikrach um Zionismus sprengt die Linke

Der Brandenburger Antisemitismusbeauftragte Andreas Büttner hat der Partei Die Linke den Rücken gekehrt. Sein Austritt ist der vorläufige Höhepunkt eines lange schwelenden Konflikts innerhalb der Partei über Antisemitismus und die politischen Grundlinien gegenüber Israel. Der gestern bekanntgegebene Austritt von Andreas Büttner kommt nicht überraschend, sondern ist das Resultat einer zunehmend unüberbrückbaren Differenz innerhalb der Linkspartei. In mehreren Interviews und Stellungnahmen machte er deutlich, dass er die Positionen seiner Partei in zentralen Fragen nicht mehr mittragen könne. Besonders die innerparteilichen Debatten über Israel und den Umgang mit Antisemitismus hätten ihn an eine Grenze gebracht. Büttner sprach offen davon, dass es

Lesen Sie den Fall »

Zwei iranische Spitzenvertreter bei israelischen Luftangriffen getötet

Gholamreza Soleimani und Ali Larijani sind bei israelischen Angriffen getötet worden. Sie standen hinter dem Massaker an iranischen Demonstranten. Zwei der mächtigsten Männer des iranischen Regimes sind bei israelischen Luftangriffen ums Leben gekommen. Das teilten die israelischen Streitkräfte (IDF) am Dienstag mit. Bei den Getöteten handelt es sich um Gholamreza Soleimani und Ali Larijani. Ersterer war Leiter der berüchtigten Basij-Miliz, die unter anderem dafür verantwortlich ist, die Opposition im Land brutal niederzuschlagen. Larijani leitete Irans Obersten Sicherheitsrat. Er galt als einer der mächtigsten verbliebenen Vertreter des iranischen Regimes. Irans oberster Führer, Ajatollah Ali Khamenei, war bereits am ersten Tag

Lesen Sie den Fall »

Wikipedia-Gründer: Artikel über das „Gaza-Genozid“ verstösst gegen das Neutralitätsprinzip

Wikipedia wird häufig wegen einer anti-israelischen Schlagseite kritisiert. Diesmal ist es Gründer Jimmy Wales selbst, der vor mangelnder Neutralität warnt. Wikipedia-Gründer Jimmy Wales übt scharfe Kritik an dem Artikel des offenen Online-Lexikons über den sogenannten Völkermord im Gazastreifen („Gaza genocide“). Laut Wales erfüllt der Text

Lesen Sie den Fall »
Alan Baker

10 Punkte, die Israels Recht auf die Westbank aufsummieren

MIFF wird sich in der kommenden Zeit verstärkt mit dem völkerrechtlichen Status der Westbank (Judäa und Samaria) befassen. Wir stellen Ihnen die Argumente von Alan Baker als ein fachlich fundiertes Rechtsgutachten vor, ohne dadurch an diese Argumentation gebunden zu sein. 👁️ MIFF Fokusartikel 10 Punkte,

Lesen Sie den Fall »

Messerangriffsplan auf Zürcher Juden «nur ein Witz»

Ein betrunkener libanesischer Staatsbürger fuhr mit drei Messern bewaffnet von Winterthur nach Zürich und wurde noch im Hauptbahnhof festgenommen. In arabischsprachigen WhatsApp-Nachrichten hatte er glaubhaft angekündigt, im „Judenquartier“ Zürichs eine Messerattacke verüben zu wollen. Vor Gericht beteuerte der Mann, alles sei „nur ein Scherz“ gewesen –

Lesen Sie den Fall »

Einladung zum ersten Monatsbriefing

Exklusiv für Mitglieder: Das Monatsbriefing MIFF führt ab Oktober monatliche Online-Briefings für Mitglieder durch. Jeweils am letzten Donnerstag des Monats um 20.00 Uhr treffen wir uns per Videokonferenz, um aktuelle Themen zu besprechen und über kommende Projekte zu informieren. Das erste Briefing findet am Donnerstag,

Lesen Sie den Fall »
Hamas tötet Gegner

Hamas nutzt Waffenstillstand für Massenhinrichtungen an Gegnern

Ist die Terrororganisation tatsächlich bereit, sich entwaffnen zu lassen? Nach dem Waffenstillstand mit Israel versucht Hamas, ihre Macht im Gazastreifen zu festigen – mit äusserster Brutalität. Mindestens 33 Menschen wurden in den letzten Tagen hingerichtet, viele von ihnen aus rivalisierenden Clans. Videos zeigen öffentliche Exekutionen,

Lesen Sie den Fall »
20 Geiseln

Alle 20 überlebenden Geiseln nach 738 Tagen freigelassen

Heute wurden alle lebenden Geiseln aus der Gefangenschaft der Hamas freigelassen. Die Freigelassenen werden zunächst von medizinischem Personal der israelischen Streitkräfte untersucht, um festzustellen, ob jemand sofortige medizinische Hilfe benötigt. Krankenhäuser in Israel bereiten sich darauf vor, geschwächte und ausgemergelte Geiseln aufzunehmen. Auch die verbleibenden

Lesen Sie den Fall »
Trump Netanyahu

Israel siegt – Hamas hat verloren

Gestern wurde in Doha, Katar, ein historisches Friedensabkommen zwischen Israel und der Hamas unterzeichnet, das den Gaza-Krieg beenden soll. Die Hauptpunkte Alle Geiseln werden freigelassen. Die Hamas wird entwaffnet. Die Hamas wird Gaza nicht mehr regieren. Die IDF zieht sich weitgehend aus Gaza zurück und

Lesen Sie den Fall »
Berlin-Demo

Gewalt und Ausschreitungen bei Palästinademos nach Synagogenterror

Hetze, Gewaltausbrüche und offener Antisemitismus prägten mehrere pro-palästinensische Demonstrationen in westlichen Städten an diesem Wochenende. In London, Barcelona, Rom, Madrid und weiteren Metropolen kam es zu massiven Ausschreitungen. Demonstranten schleuderten Flaschen, Steine und pyrotechnische Gegenstände auf Einsatzkräfte, griffen Polizisten mit Stöcken an und randalierten vor

Lesen Sie den Fall »
UN Zahlen

Vereinte Nationen gegen Israel

  Manchmal spricht ein Bild Bände: Israel wird in der UNO-Vollversammlung mehr als doppelt so oft verurteilt wie alle anderen Länder der Welt zusammen. Nehmen Sie die UNO in Israelfragen immer noch seriös? Hören Sie sofort damit auf.  

Lesen Sie den Fall »
Bibi-Trump

Über Trumps Friedensplan – ein Kommentar

Die USA und Israel legten diese Woche einen umfassenden Plan zur Beendigung des Krieges in Gaza vor. Bei einem Treffen im Weissen Haus präsentierten Präsident Donald Trump und Ministerpräsident Benjamin Netanyahu einen von den USA ausgearbeiteten 20-Punkte-Plan, der Waffenruhe, Freilassung der Geiseln und den Wiederaufbau

Lesen Sie den Fall »
UNO Vollversammlung

Über die Anerkennung Palästinas – ein Kommentar

Die jüngste Anerkennungswelle westlicher Staaten für Palästina hat zahlreiche Reaktionen ausgelöst. MIFF bezieht hier offiziell Stellung. Faktenlage: Bereits vor dem 7. Oktober 2023 hatten 147 der 193 Mitgliedstaaten der UNO «Palästina» als Staat anerkannt. Seitdem sind nun elf weitere Länder hinzugekommen: Vereinigtes Königreich (UK) Kanada

Lesen Sie den Fall »
Oslo I

Die gescheiterten Oslo-Abkommen 30 Jahre später

Der Oslo-Prozess gilt weithin als gescheitert. Dieser Fokusartikel analysiert die informellen Verhandlungswege des „Oslo-Kanals“, beleuchtet kritisch die zentralen Akteure und leitet Konsequenzen für künftige Friedensinitiativen ab.   👁️ MIFF Fokusartikel   Einleitung Dieser Monat sind dreißig Jahre vergangen, seit der zweite Teil des sogenannten Oslo-Abkommens

Lesen Sie den Fall »
Greta Tunberg

Solidarisch mit den Falschen: Der Schweizerische Gewerkschaftsbund und die Gaza-Flottilla

Adiatur Online berichtet:  «Ausgerechnet am 11. September 2025, am Jahrestag der islamistischen Terroranschläge in New York 2001, veröffentlichte der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) eine Medienmitteilung, in der er seine Unterstützung für die sogenannten «Gaza-Flottille» erklärte. Die Schweizer Medien haben diese Mitteilung schlicht verschwiegen.» Lesen Sie den

Lesen Sie den Fall »